NiederlandeNet – Grenzüberschreitender Onlinejournalismus

POLITIK: Niederländisches Kabinett hat Richtlinien für Belüftung in der Gastronomie gelockert (Fr, 30 Jul 2021)
Bereits am 01. Juli wurde das neue Getränke- und Gastronomiegesetz verabschiedet, welches das bisher gültige Alkoholgesetz ablöst. Das Gesetz soll in erster Linie dafür sorgen, dass es keine Dumpingangebote für Alkohol mehr gibt. Außerdem ist es nun strafbar, wenn Erwachsene Alkohol für Kinder kaufen. Während diese Punkte in den Debatten der Zweiten Kammer ausführlich besprochen wurden, wurde ein anderer Aspekt des neuen Gesetzes nicht diskutiert und sorgt nun einen Monat später für Aufsehen. So werden durch das Gesetz die Richtlinien für Belüftung in der Gastronomie deutlich gelockert.
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UMWELT: Anwohner:innen sammeln 1 Million Euro für Studie über Umweltverschmutzung von Tata Steel (Thu, 29 Jul 2021)
Anwohner:innen und Stiftungen rundum das Tata Steel Stahlwerk im niederländischen IJmuiden haben eine Million Euro für eine unabhängige Studie über die Umweltverschmutzung von Tata Steel gesammelt. Die Anwohner:innen werden häufiger krank und haben das Vertrauen in die Regierungsinstitutionen verloren. Sie hoffen, dass die Ergebnisse ihrer Studie vor dem 9. September vorliegen, damit sie bei der Debatte in der Zweiten Kammer über die Zukunft von Tata Steel berücksichtigt werden können.
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POLITIK: Niederlande verändern Reisebestimmungen (Tue, 27 Jul 2021)
Aufgrund der hohen Impfquoten in Europa ändern die Niederlande die Reisebestimmungen. Seit dem heutigen Dienstag wird nicht mehr von Reisen in andere Länder innerhalb Europas abgeraten. Die neuen Reiseempfehlungen wurden am Montag von Ministerpräsident Mark Rutte (VVD) und Gesundheitsminister Hugo de Jonge (CDA) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz verkündet. Für alle europäischen Staaten gelten vorläufig wieder grüne oder gelbe Reiseempfehlungen, womit lediglich auf die Risiken einer Reise hingewiesen wird. Zuvor galt für einige EU-Staaten eine orangene Reiseempfehlung, was bedeutet, dass man nur zwingend notwendige Reisen unternehmen solle. Damit reagiert die niederländische Regierung auf die Unsicherheit vieler Reisenden, welche trotz Reisewarnungen in Länder wie Spanien oder die Türkei reisen wollen.
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POLITIK: Gemeinde Arnheim beendet Städtepartnerschaft mit Wuhan (Fri, 23 Jul 2021)
Nach einer Entscheidung des Gemeinderates am Mittwochabend steht fest, dass die niederländische Stadt Arnheim die seit mehr als 20 Jahren bestehende Städtepartnerschaft mit der chinesischen Stadt Wuhan beendet. Die Stadt direkt an der deutschen Grenze will damit ein Zeichen gegen Menschenrechtsverletzungen setzen. Voraus ging ein gemeinsamer Antrag der Fraktionen Denk, ChristenUnie und Partij voor de Dieren. Die Entscheidung wird begründet mit den Menschenrechtsverletzungen Chinas, die sich gegen die Volksgruppe der Uiguren richtet. Die Behandlung der Uiguren verstoße gegen Menschenrechte, wodurch eine Städtepartnerschaft moralisch nicht mehr zu vertreten sei.
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GESELLSCHAFT: Großer Andrang beim Abschied von Kriminalreporter Peter R. de Vries in der Carré (Wed, 21 Jul 2021)
Vor rund zwei Wochen, am Abend des 06. Juli 2021, wurde der niederländische Kriminalreporter Peter R. de Vries niedergeschossen. Neun Tage später erlag de Vries seinen Verletzungen. Am heutigen Mittwoch, den 21.07.2021, hat die Öffentlichkeit die Möglichkeit Peter R. de Vries die letzte Ehre zu erweisen. Am morgigen Donnerstag werden die Familie und Freunde im geschlossenen Kreis Abschied von Peter R. de Vries nehmen.
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UMWELT: Limburg: Aufatmen nach dem Hochwasser (Mon, 19 Jul 2021)
Am vergangenen Wochenende wurden neben Deutschland auch die Niederlande teilweise heftig von Unwettern getroffen. Besonders in der an Nordrhein-Westfalen angrenzenden Provinz Limburg kam es entlang des Flusses Maas zu Überschwemmungen. Teilweise mussten die Städte Roermond und Venlo, sowie weitere Gemeinden in der Provinz evakuiert werden. Ministerpräsident Mark Rutte (VVD) reiste bereits am Freitag nach Limburg und betonte, dass das Kabinett alles tun würde, um der Provinz so gut wie möglich zu helfen. Das Kabinett hat bereits am Donnerstagabend während einer Krisensitzung beschlossen, die Überflutungen formal als nationale Katastrophe zu vermerken.
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